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""Mit Pistole und Pessar"" : Sexualreform und revolutionäre Gesellschaftskritik im Zürich der 1920er- und 1930er-Jahre.

Die Forderungen nach einer von moralischen Zwängen befreiten Sexualität, "freier Liebe", freiem Zugang zu Verhütungsmitteln und nach einem Recht auf Abtreibung wurden nicht erst mit der sexuellen Revolution der 1960er Jahre laut. Bereits in der Zwischenkriegszeit verbanden vor allem soz...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Clasificación:Libro Electrónico
Autor principal: Gafner, Lina
Formato: Electrónico eBook
Idioma:Alemán
Publicado: Nordhausen : Traugott Bautz, 2010.
Colección:Berner Forschungen zur neuesten Allgemeinen und Schweizer Geschichte.
Temas:
Acceso en línea:Texto completo
Tabla de Contenidos:
  • Cover; Titelei; Impressum; INHALT; 1 EINLEITUNG; 1.1 Fragestellung; 1.2 Die Quellen; 1.3 Der Brupbacher-Kreis; 1.4 Forschungsstand; 1.5 Theoretische Grundlagen; 1.6 Konsumismus- und Hygienediskurs als Deutungsmodelle; 1.7 Aufbau; TEIL I: ZUM SEXUALITÄTSKONZEPT DES BRUPBACHERKREISES; 2 DIE "NATÜRLICHE" SEXUALITÄT; 2.1 Der menschliche Geschlechtstrieb; 2.1.1 Das Wesen des Geschlechtstriebs in den Publikumsfragen; 2.1.2 "Es lebe die Geschlechtsdrüse"; 2.2 Onanie; 2.2.1 Onanie als Gegenstand historischer Forschung; 2.2.2 Wesen und Effekte der "einsamen Liebe."
  • 2.3 Der heterosexuelle Geschlechtsakt2.3.1 "Richtiger" Geschlechtsverkehr in den Publikumsfragen; 2.3.2 Fritz Brupbachers "Symphoniekonzert der Sünde"; 2.3.3 Der neue Blick auf die weibliche Sexualität; 2.4 "Perversionen" und die Grenzen legitimer Lust; 3 SEXUALITÄT UND GESELLSCHAFT; 3.1 Sexuelle Unabhängigkeit und Rechte der "neuen Frau"; 3.2 Ehe zwischen ökonomischen Interessen und "freier Liebe"; 3.2.1 Ehekritik und Ehereform zu Beginn des 20. Jahrhunderts; 3.2.2 "Probeehe" bei Fritz Brupbacher; 3.2.3 Minna Christingers "Proletarierehe."
  • 3.3 Prostitution zwischen Krankheit, Moral und Ökonomie3.3.1 Sittlichkeitsvereine und Ärzte im Kampf gegen Prostitution und Geschlechtskrankheiten; 3.3.2 Pathologisierung der Prostitution; 3.3.3 Ökonomische Argumentation des Brupbacher-Kreises; 4 "NATÜRLICHE" SEXUALITÄT UND GESELLSCHAFT; TEIL II: SEXUALWISSENSCHAFTLICHE PRAXIS UND SOZIALISTISCHE POLITIK ALS ORTE DER SEXUALREFORM; 5 PRAKTIZIERTE SEXUALWISSENSCHAFT; 5.1 Arzt und Patient, Ärztin und Patientin; 5.2 Zum Kontext der Verwissenschaftlichung; 5.3 Wissenschaftsglaube und -kritik des Brupbacher-Kreises.
  • 5.4 Durch Aufklärung "zu einem neuen Bewusstsein"5.4.1 Sexualerziehung der Jugend; 5.4.2 ""Wo ein Wunder gepredigt wird""; 5.4.3 Aufklärungspraxis; 5.6 Der Brupbacher-Kreis über "Geburtenregelung"; 5.6.1 "Volkswirtschaftliche Betrachtungsweise"; 5.6.2 "Individualwirtschaftliche Betrachtungsweise"; 5.6.3 "Moralische Gründe"; 5.7 Empfängnisverhütung; 5.7.1 Die Rhetorik der Anbieter von Verhütungsmitteln; 5.7.2 Die Beurteilung des Angebots durch Paulette und Fritz Brupbacher; 5.7.3 Publikumsfragen nach dem "besten Schutzmittel"; 5.8 Abtreibung; 5.8.1 "Wir sind gegen Abtreibung."
  • 5.8.2 Die Nachfrage der Patientinnen5.9 Eugenische Rationalisierung der Sexualität; 5.9.1 Eugenik im Brupbacher-Kreis; 5.9.2 Zwischen Hygiene und Eugenik?; 6 PRAKTIZIERTE "SEXUALPOLITIK"; 6.1 Positionen im politischen Feld; 6.1.1 "Der freie Mensch"
  • Fritz Brupbacher und die Arbeiterbewegung; 6.1.2 "Wie viel fehlt"
  • Frauen im politischen Feld; 6.1.3 Die Arbeiterschaft im Blick des Brupbacher-Kreises; 6.2 Reformforderungen; 6.2.1 Wider den Abtreibungsparagrafen im neuen Strafrecht; 6.2.2 Staat und Moral aus Sicht des Brupbacher-Kreises; 6.3 KPS und "Frauenanliegen."